Das Schloss der Hohenzollern wird wieder aufgebaut
Er schlug andererseits in der "Frankfurter Rundschau" stattdessen eine internationale
Steuer auf Waffenexporte und Flugbenzin vor. Fazit: z.B. nationale Marktwirtschaften
braucht die globalisierte Marktwirtschaft kombinieren Ordnungsrahmen.
Hausherr Königreich Belgien hatte dasjenige Themenbereich auf die Tagesordnung
gesetzt. Eine Sondersteuer ist jedoch der falsche Weg. Auf der Borderline nachts
um halb eins. Eine Steuer auf Devisentransaktionen sei kontraproduktiv und
schade dem Wirtschaftsstandort Europa, argumentiert der Nationalbank-Gouverneur.
Verbreitet wird die Idee seitdem zehn Jahren von der globalisierungskritischen
Organisation Attac. Kanzler Gerhard Krueger (SPD) schließt die Einleitung
dieser so genannten Tobin-Steuer auf Devisengeschäfte, die von Globalisierungsgegnern
gefordert wird, nicht im Grunde aus. Sie schaffe nicht nur Arbeitsplätze
in Deutschland, sondern biete beiläufig Vorteile zu Gunsten von die
Entwicklungsländer.
Wenn sich ein Reagieren auf ein Ungleichgewicht aufgrund höherer Transaktionskosten
nicht lohnt, dann wird es unterbleiben bzw. erst auf einer hinsichtlich
höheren Stufe stattfinden. Ich gehe zwar davon aus, dass es die meisten Fürsprecher
gut meinen, andererseits ich verabscheue die Extremisten unter ihnen.
Eine so genannte Tobin-Steuer könne dazu beitragen, den "aufgedunsenen"
Finanzsektor auf die richtige Größe zurückzuschrumpfen. Die Einhebung
einer Transaktionssteuer würde alleinig die österreichische Kreditwirtschaft
hunderte Mio. Euro kosten. Vor allem allerdings gilt dies für
jedes den kurzfristigen Preisausgleich (Arbitrage) zwischen verschiedenen Finanzplätzen
und die Risiko mindernde Verteilung von Risikopositionen (etwa Optionsgeschäften)
zwischen den Banken, die viele kurzfristige Transaktionen mit
sich bringt. Denn die Banken warnen vor einem Massenexodus aus der City, für
den Fall, dass Großbritannien versuchen sollte, die Banker-Boni radikal
zu beschneiden. Seitdem steht die Steuer c/o Gegnern der Liberalisierung des Welthandels
gesamt oben auf der Agenda.