Steuerverwaltungen
Steuer im news

Arbeitgeber - Nettoarbeitslohn: Keine steuerfreien Zuschlage moglich
Das hat das Finanzgericht Baden-Wurttemberg (AZ: 9 K 260/06) entschieden. In dem Fall hatte der Betreiber eines Autohofes seine Mitarbeiter in wechselnden

Schweiz und die Steuern Die Banker ducken sich schon wieder weg sueddeutsche.de
nicht!

Kunstliche Befruchtung auch uber 45 absetzbar
In dem Fall war auch strittig, ob die Kosten mit Blick darauf absetzbar seien, dass das Paar bereits ein Kind aus einer kunstlichen Befruchtung hatte.

Wer den Handwerker bezahlen darf
Diese Auffassung ist falsch, urteilte jetzt das Sachsische Finanzgericht (Az. 4 K 645/09).Die Steuerermaßigung gibt es namlich auch,

Karasek: Von niederen Instinkten und der Steuer-Datei
Und da fallt einem ein, dass die meisten Steuersunder dem Fiskus durch Denunziation anheimfallen. Durch schnode Rache, aus verschmahter Liebe und niedriger

Bis zu 100% sind drin: Kinderbetreuungskosten absetzen
Allerdings: Auch wenn mehrere Kinder vorhanden sind, gilt die absetzbare Hochstsumme immer pro Kind. Wurden beispielsweise fur das erste Kind 8000 Euro und

Nichtgeltendmachung von Mietnebenkosten als Arbeitslohn
Das Finanzgericht (FG) Dusseldorf ist der Ansicht, dass die Nichtgeltendmachung von umlegbaren Nebenkosten (zB Grundsteuer, Hausversicherung,



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Der Zweck der Steuererhebung

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Steuer

geldleistung durch steuerAls Steuer wird eine Geldleistung ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung bezeichnet, die ein öffentlich-rechtliches Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen Personen auferlegt, die einen steuerlichen Tatbestand verwirklichen, wobei die Erzielung von Einnahmen wenigstens Nebenzweck sein sollte (Definition der deutschen Abgabenordnung).

„Steuer“ kommt aus dem Althochdeutschen stiura, was Stütze bedeutet und im Sinne von Unterstützung, Hilfe oder auch Beihilfe verwendet wurde. Aus den ursprünglich als Naturalabgaben in Form von Sach- oder Dienstleistungen (Frondiensten) erhobenen Steuern sind heute reine Geldleistungen geworden.

Steuern sind die Haupteinnahmequelle eines modernen Staates und das wichtigste Instrument zur Finanzierung seines territorial abgegrenzten Staatswesens und anderer (supranationaler) Aufgaben. Durch die finanziellen Auswirkungen auf alle Bürger und die komplexe Steuergesetzgebung sind Steuern und andere Abgaben ein andauernder politischer und gesellschaftlicher Streitpunkt.

Steuern als Abgaben

 Das Hauptunterscheidungsmerkmal zu anderen öffentlichen Abgaben liegt darin, dass die Zahlung von Steuern grundsätzlich keinen Anspruch auf Gegenleistung begründet. Während also der Beitrag für die bloße Möglichkeit, eine Leistung in Anspruch zu nehmen, und eine Gebühr oder Maut für die tatsächliche Leistungsinanspruchnahme erhoben wird, gilt bei der Steuer das Nonaffektationsprinzip. Demnach „erkauft“ man sich mit Steuern keinen Anspruch auf eine konkrete staatliche Gegenleistung. Beispiele: Die Mineralölsteuer ist keine Gebühr für die Straßenbenutzung. Steuerverweigerung ist auch dann nicht zulässig, wenn ein Steuerzahler aus Gewissensgründen die Verwendung seiner Steuern für Kriegszwecke ablehnt.

steuern als abgabenDie Staatsausgaben werden grundsätzlich durch die Summe aller Steuereinnahmen finanziert. Es ist also nicht so, dass eine bestimmte Steuer nur für die Finanzierung einer bestimmten Staatsaufgabe verwendet werden darf. Die Verwendung der Mineralölsteuereinnahmen darf z.B. nicht auf Verkehrs- oder Energieprojekte oder auf den Verkehrshaushalt beschränkt werden.

Aus der Definition der Steuer als Abgabe, die dem Steuerpflichtigen „auferlegt“ wird, lassen sich zwei weitere Merkmale ableiten:

Die steuerliche Abgabe wird dem Zahlungspflichtigen ohne Rücksicht auf seinen möglicherweise entgegenstehenden Willen auferlegt. Spenden und fiskalische Betriebseinnahmen scheiden damit aus.

Da Steuern nicht immer freiwillig bezahlt werden, sind als Ungehorsamsfolgen vorgesehen: Säumniszuschlag, Zwangsgeld, Geldstrafe, Freiheitsstrafe. Diese können von der Staatsgewalt zur zwangsweisen Durchführung der Besteuerung auch kumulativ angewendet werden.


 
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