Steuerverwaltungen
Steuer im news

Steinbrucks Apparat blockiert Steuervorteile
Das oberste deutsche Finanzgericht sieht die Gewaltenteilung verletzt. Das Bundesfinanzministerium kassiert zunehmend Urteile des Bundesfinanzhofs (BFH) und

Klingelnde Kassen
Absetzbar sind laufende Zinsen und Vorauszahlungen wie das Disagio, soweit marktublich.

Steuer bleibt jenseits der Grenze
Die Umsatzsteuer lasst sich zuruckholen, wenn ein entsprechender Antrag beim jeweils zustandigen Fiskus gestellt wird.

Die Finanzamter kontrollieren scharfer Gesetz gegen Steuerflucht ...
Damit soll es erheblich erschwert werden, Geld am Fiskus vorbei in Drittstaaten zu schleusen und Kapitaleinkunfte auf Konten im Ausland zu verstecken.

Die Lebensversicherung vor dem Fiskus retten
Die Steuer schlagt zu und so ist auch die Lebensversicherung nur noch unter bestimmten Bedingungen vor dem Zugriff durch den Fiskus sicher.

Software-TIPP: Konz Steuer 2009
Mit KONZ finden Steuerlaien auch ohne Steuerberater einen Weg durchs Dickicht und konnen so ihr hart verdientes Geld vor dem Fiskus retten.

Finanzgericht Hamburg: Umsatzsteuererstattung an Spielbanken ...
von Rechtsanwalt Martin Arendts, www.wettrecht.de Das Finanzgericht (FG) Hamburg hat in einer kurzlich veroffentlichten Entscheidung die Umsatzbesteuerung



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Der Zweck der Steuererhebung

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Steuer

geldleistung durch steuerAls Steuer wird eine Geldleistung ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung bezeichnet, die ein öffentlich-rechtliches Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen Personen auferlegt, die einen steuerlichen Tatbestand verwirklichen, wobei die Erzielung von Einnahmen wenigstens Nebenzweck sein sollte (Definition der deutschen Abgabenordnung).

„Steuer“ kommt aus dem Althochdeutschen stiura, was Stütze bedeutet und im Sinne von Unterstützung, Hilfe oder auch Beihilfe verwendet wurde. Aus den ursprünglich als Naturalabgaben in Form von Sach- oder Dienstleistungen (Frondiensten) erhobenen Steuern sind heute reine Geldleistungen geworden.

Steuern sind die Haupteinnahmequelle eines modernen Staates und das wichtigste Instrument zur Finanzierung seines territorial abgegrenzten Staatswesens und anderer (supranationaler) Aufgaben. Durch die finanziellen Auswirkungen auf alle Bürger und die komplexe Steuergesetzgebung sind Steuern und andere Abgaben ein andauernder politischer und gesellschaftlicher Streitpunkt.

Steuern als Abgaben

 Das Hauptunterscheidungsmerkmal zu anderen öffentlichen Abgaben liegt darin, dass die Zahlung von Steuern grundsätzlich keinen Anspruch auf Gegenleistung begründet. Während also der Beitrag für die bloße Möglichkeit, eine Leistung in Anspruch zu nehmen, und eine Gebühr oder Maut für die tatsächliche Leistungsinanspruchnahme erhoben wird, gilt bei der Steuer das Nonaffektationsprinzip. Demnach „erkauft“ man sich mit Steuern keinen Anspruch auf eine konkrete staatliche Gegenleistung. Beispiele: Die Mineralölsteuer ist keine Gebühr für die Straßenbenutzung. Steuerverweigerung ist auch dann nicht zulässig, wenn ein Steuerzahler aus Gewissensgründen die Verwendung seiner Steuern für Kriegszwecke ablehnt.

steuern als abgabenDie Staatsausgaben werden grundsätzlich durch die Summe aller Steuereinnahmen finanziert. Es ist also nicht so, dass eine bestimmte Steuer nur für die Finanzierung einer bestimmten Staatsaufgabe verwendet werden darf. Die Verwendung der Mineralölsteuereinnahmen darf z.B. nicht auf Verkehrs- oder Energieprojekte oder auf den Verkehrshaushalt beschränkt werden.

Aus der Definition der Steuer als Abgabe, die dem Steuerpflichtigen „auferlegt“ wird, lassen sich zwei weitere Merkmale ableiten:

Die steuerliche Abgabe wird dem Zahlungspflichtigen ohne Rücksicht auf seinen möglicherweise entgegenstehenden Willen auferlegt. Spenden und fiskalische Betriebseinnahmen scheiden damit aus.

Da Steuern nicht immer freiwillig bezahlt werden, sind als Ungehorsamsfolgen vorgesehen: Säumniszuschlag, Zwangsgeld, Geldstrafe, Freiheitsstrafe. Diese können von der Staatsgewalt zur zwangsweisen Durchführung der Besteuerung auch kumulativ angewendet werden.


 
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